Geschichte

 


Bahngeschichte

Das Medium Modellbahn begann bereits in früheren Zeiten zu wirken, als in Königshäusern oder industriellen Familien, deren Kinder mit mehr oder weniger massstabsgetreuen Modellen der neuen Technikwellen, die Zeit vertrieben werden sollte. Als sich dann erste Firmen mit dem Nachbau dieser Bahnrelikte beschäftigten, so waren dies dann hauptsächlich Spurweiten von 45 oder gar 60 mm. Ausgeführt wurden diese Teile dann in teils wundervollen Blechkonstruktionen, die wiederum gekonnt handbemalt und anderweitig verziert wurden. Mit fortschreitender Verarbeitungstechnik wurden die Modelle kleiner und feiner, vom Uhrwerk- und Dampfbetrieb wurde auf Elektroantrieb umgestellt und die Spurweiten wurden den kleiner werdenden Wohnungen und Spielzimmern angepasst. Nach der Zeit des zweiten Weltkrieges entstanden einige neue Firmen, welche Modellbahnen produzierten und die neue Spurweite von heute 16 mm propagierten, auch HO genannt. Dem Fortschritt der Technik entsprechend wurde auch eine Normung der verschiedenen Teile wie Kupplungen, Rädern und Stromsystemen eingeleitet. Auch noch schmälere Spurweiten entstanden, man denke an die Spur N mit nur noch 9 mm Spurweite. Aber auch dieses Mass wurde 1975 von der Firma Märklin mit der Spur Z mit nur noch 6 mm Spurweite unterboten.